zitat
Deutsche Umweltstiftung

Produkte, Konzepte, Ideen - Innovationen für die Umwelt

Umweltschutz und Fortschritt müssen nicht im Widerspruch zueinander stehen. Zwar ist ein großer Teil der heutigen Umweltbelastung Produkt einer – oft rücksichtslosen – wirtschaftlichen Entwicklung.

Gleichzeitig gibt es aber auch – und das in den letzten jahren deutlich zunehmend – Ingenieure und Unternehmen, Wissenschaftler und Praktiker, die erstaunliche ökologische Innovationen entwickeln.

In dieser Rubrik stellen wir solche Innovationen vor, viele sind im deutschsprachigen Raum noch völlig unbekannt. Nicht alle werden sich durchsetzen, manch interessantes Produkt, manch vielverspechendes Geschäftsmodell wird die Begegnung mit dem Markt nicht überleben. Die Deutsche Umweltstiftung unterstützt diese Innovationen dennoch.

Denn zur Bewältigung der Zukunftsaufgaben brauchen wir alle auch eine gehörige Portion Kreativität.

Das erste E-Zweirad, das die Welt umrundet

Das erste E-Zweirad, das die Welt umrundet

1996 genoss Elektromobilität noch nicht den Ruf anspruchsvoller und effizienter Fortbewegung für den urbanen Raum.

Das Thema war nur etwas für wenige Visionäre. Trotz dessen machten sich bereits damals amerikanische Ingenieure ans Werk, unsere Vorstellung von einem modernen Zweirad zu revolutionieren. Das war die Geburtsstunde von Vectrix. Der Vectrix VX-1 ist bis heute das Flaggschiff der Vectrix-Familie.

Design trifft Umwelt: Trinkbecher aus Baumsaft

Design trifft Umwelt: Trinkbecher aus Baumsaft

Cup ist ein funktional aber fromvollendet designter Trinkbecher, der Nachhaltigkeit und Design vereint und komplett aus Baumharzen hergestellt ist.

Entwickelt von der deutschen Firma NoWaste, ist Cup ein funktionaler Trinkbecher aus Biopolymeren. Die für das Material verwendeten Baumharze wurden bei der Herstellung von Papier als Nebenprodukt gewonnen. Wird dieser Baumsaft mit Naturfasern wie etwa Flachs oder Hanf erhitzt, kann der so gewonnene Faserverbundstoff ganz ähnlich wie Kunststoff geformt und verarbeitet werden. Der fertige Becher besteht zu 100 Prozent aus natürlichen Rohstoffen – und verrottet genauso wie Holz.

Mit Strom gegen den Strom

Mit Strom gegen den Strom

Ohne Auftraggeber hatet sich das Designbüro ipdd aus Stuttgart der Herausforderung gestellt und sich mit einem Spin-off – der ID-Bike GmbH – unter die Fahrzeughersteller begeben.

Die Stuttgarter, erfolgreich unter anderem im Design von Fahrrädern, Rollern und Elektrorollstühlen, sahen die Schnittmengen ihrer Arbeit. Und bei der innerstädtischen Mobilität eine Nische, die der Markt nicht bediente – zumindest nicht mit guter Gestaltung und schon gar nicht elektrisch.

Internet + Nachbarschaftshilfe: Mehr Lebensqualität

Internet + Nachbarschaftshilfe: Mehr Lebensqualität

Online-Communities wie Facebook oder Xing haben unser Leben verändert. Menschen von nah und fern sind nur noch einen Mausklick entfernt. So reizvoll virtuelle Kontakte auch sein mögen: Im Alltag helfen sie kaum, um ganz praktische Dinge zu erledigen. 100 Facebook-Freunde, weltweit verstreut, nutzen nichts, wenn z.B. im Naturkostladen etwas vergessen wurde. Aber hier können Nachbarn helfen, die sowieso in der Stadt unterwegs sind.

Ridgeblade - das Windkraftwerk für zu Hause

Ridgeblade - das Windkraftwerk für zu Hause

Was die kleine englische Firma The Power Collective Ltd da entwickelt hat, könnte ein Millionenprodukt werden. Dabei ist die Grundidee - wie so oft - denkbar einfach und von der Solarbranche abgeschaut. Diese setzt schließlich neben Solargroßkraftwerken vor allem auf die dezentrale Produktion von Strom, direkt auf den Hausdächern der Verbraucher.